Thüringen: Besoldungsgesetz § 52 Anwärtersonderzuschläge

Beamten-Magazin & Taschenbuch für Beamte im Doppelpack für nur 19,50 Euro
Informationen rund um die Besoldung, Beihilfe und Beamtenversorgung? Für nur 19,50 Euro bekommen Sie das Beamten-Magazin 12 x im Jahr und gratis dazu gibt es 1 x jährlich das beliebte Taschenbuch "Wissenswertes für Bamtinnen und Beamte" >>>>weiter
Link-TIPP zur Beamtenbesoldung im Land Thüringen: www.besoldung-thueringen.de

Thüringer Besoldungsgesetz

§ 52 Anwärtersonderzuschläge

(1) Besteht ein erheblicher Mangel an qualifizierten Bewerbern, kann das für das Besoldungsrecht zuständige Ministerium oder die von ihm bestimmte Stelle Anwärtersonderzuschläge gewähren. Sie sollen 70 v. H. des Anwärtergrundbetrages nicht übersteigen; sie dürfen höchstens 100 v. H. des Anwärtergrundbetrages betragen.
(2) Anspruch auf Anwärtersonderzuschläge besteht nur, wenn der Anwärter
1. nicht vor dem Abschluss des Vorbereitungsdienstes oder wegen schuldhaften Nichtbestehens der Laufbahnprüfung ausscheidet und
2. nach Bestehen der Laufbahnprüfung mindestens fünf Jahre als Beamter im öffentlichen
Dienst (§ 25) in der Laufbahn verbleibt, für die er die Befähigung erworben hat,
oder, wenn das Beamtenverhältnis nach Bestehen der Laufbahnprüfung endet, in
derselben Laufbahn in ein neues Beamtenverhältnis im öffentlichen Dienst (§ 25) für
mindestens die gleiche Zeit eintritt.
(3) Werden die in Absatz 2 genannten Voraussetzungen aus Gründen, die der Beamte oder
frühere Beamte zu vertreten hat, nicht erfüllt, ist der Anwärtersonderzuschlag in voller Höhe
zurückzuzahlen. Der Rückzahlungsbetrag vermindert sich für jedes nach Bestehen der
Laufbahnprüfung abgeleistete Dienstjahr um jeweils ein Fünftel. § 13 bleibt unberührt.


RentenPlus - die Riesterrente zum Sondertarif für Gewerkschaftsmitglieder
Mit dem "RentenPlus" des DGB können Gewerkschaftsmitglieder für sich oder deren Angehörige eine besonders gute Riesterrente zum Sondertarif abschließen. Jetzt Vorteile sichern und ein persönliches Angebot anfordern.

mehr zum Thema:

 

© 2008 • www.besoldungsrecht.de • Alle Rechte vorbehalten